Brasilien
Chapada Diamantina: In Piata und der Umgebung unterwegs
Am Abend der Ankunft trafen wir noch eine Bekannte von Ardaga und sie bot uns an in einem Haus, was zur Zeit leersteht, unterzukommen. Wir nahmen das Angebot dankend an und schauten danach schnell nach unserem langersehten Bier.
Am kommenden Tag schauten wir uns das beschauliche Doerfchen Inubia an. Dort war ich wahrscheinlich der erste Tourist und die Leute stauten ueber den blonden Besuch. Wir wollten dort ein paar Informationen ueber uralte indianische Wandzeichungen einholen und sprachen mit Mann, bei dem wir ein kuehles Bier tranken. Er wusste nicht mehr als Ardaga bereits wusste. Wir hatten ein wenig Hunger und wir wurden in die Kueche des Hauses geladen und speisten am Familientisch. Sehr lecker!
Danach fuhren wir zu einem absolut mystischen und gleichzeitig zauberhaft schoenen Platz mit einem Wasserfall. Abseits gelegen, kein Tourist und fantastische Vegetation machten diesen Ort zu einem Traum. Ein kurzer Abstieg von einem Sandweg brachte uns zum Patricio Wasserfall.
Nach einer feuchten und angezechten Nacht machten wir uns am kommenden Morgen auf den Weg zum oertlichen Markt. Dort kann man alles zu essen und anziehen bekommen. Bei dieser Gelegenheit trafen wir wieder Kontakte, die von den indianischen Felsenmalereien wussten. Nach einigen Diskussionen zwischen den Fachleuten wurde vereinbart sich gegen 14:00 Uhr zu treffen und das Gebiet zu inspizieren.
Vorab machten wir uns zu einer ansaessigen Kaffeeproduktion und es stellte sich heraus, dass die beste Kaffeesorte ganz Brasiliens genau aus Piata kam. Der bescheidene Besitzer Antonio Rigno zeigte uns alle Produktionschritte und erklaerte uns die unterschiedlichen Qualitaeten. Leider war die Haupterntezeit bereits im November vorbei, sodass keine richtige Produktion zu sehen war.
Erste Wahl des Kaffees aus Piata (hier noch mit der schuetzenden Schale)
Kaffeesack vom Cafe do Brazil
Auf dem gesammten Gelaende befinden sich ca. 200000 Kaffeepflanzen und das ideale Klima macht den Kaffee hier einzigartig.
Kaffeeplantage
Nach dem interessanten Ausflug zum Kaffeebaron fuhren wir wieder zureuck in die Stadt wo auch schon Milton (ein Freund von Ardaga) und zwei weitere Maenner warteten. Wir machten uns gemeinsam auf den Weg in das beschriebenen Gebiet und suchten dort die Felsen ab. Nach einigem Suchen konnten wir wirklich etwas ausmachen und ich traute meinen Augen nicht... .
Felsenmalereien in der Naehe von Piata
Die Abbildungen sind zwischen 8000 und 12000 Jahre alt und bisher noch nicht erforscht worden.
Felsenmalereien in der Naehe von Piata
Wir machten uns sehr zufrieden auf Rueckweg und begossen erst einmal den Erfolg mit einem kuehlen Bier. Abends war dann noch im Ort eine Art Dorfdisko, bzw. Dorffest wo sich die Ortsansaessigen und von umliegenden Doerfern trafen.
Party in Piata
Und damit ging eine ereignisreiche Woche zu Ende und Ardaga und ich machten uns am naechsten Morgen auf den Rueckweg nach Lencois.
Aufbruch: | 09.12.2006 |
Dauer: | 4 Wochen |
Heimkehr: | 06.01.2007 |