Auf zu weiteren schönen Orten in Peru
Es ist meine fünfte Reise nach Peru - und hoffentlich nicht die letzte. Das Land hat für Reiselustige sehr viel zu bieten; so schnell gehen mir die Reiseziele also nicht aus :) Diesmal will ich die Umgebung von Huaraz und Ayacucho erkunden.
Lima
Anreise
Nach einem längeren Hin und Her mit einigen Zweifeln aber auch viel Fernweh entscheiden wir uns für Peru und buchen die Flüge. Zwei Wochen später, nach täglicher Durchsicht der aktuellen Maßnahmen in Deutschland, Amsterdam und Peru, mit einem negativen PCR Testergebnis und einer Declaracion Jurada de Salud geht es dann auch schon los.
Da der erste Flug schon kurz nach 6 Uhr morgens geht und es noch eine Ausgangssperre gibt, verbringen wir die Nacht vor dem Abflug am Flughafen. Zwischen dem dritten und vierten Nickerchen auf der Bank einer Sushi Bar grüßen uns die vorbeigehenden Polizisten freundlich, und wir wünschen uns gegenseitig eine gute Nacht. Gegen 4 Uhr morgens beginnen die ersten Passagiere, eine Schlange vor dem Check-In Schalter zu bilden, mit ihren Koffern!
Der Flieger nach Amsterdam ist voll. Doch auf dem langen Flug von Amsterdam nach Lima können wir uns richtig ausstrecken, und zwar in der Horizontalen. Der große Flieger fliegt mit geschätzt 35 Passagieren. Schlecht für meine Lieblingsfluggesellschaft, gut für uns.
In Lima angekommen holen wir schnell unsere Rucksäcke: bei der Gepäckausgabe ist wenig los - kein Wunder, bei den wenigen Passagieren. Dieses Mal nehmen wir ein Taxi einer anderen Taxigesellschaft, denn Taxi green ist teurer geworden, sie wollen 80 Soles bis nach San Borja.Taxi directo bringt uns für 65 Soles dahin
Alles wie immer?
Diese Frage stelle ich mir immer wieder, wenn ich auf Limas Straßen unterwegs bin. Natürlich gibt es hier auch die durch die Pandemie bedingten Vorschriften, sogar deutlich mehr als in Deutschland: Zwei Masken auf den Straßen, Temperaturmessung mit satter Portion Desinfektionsgel für die Hände beim Betreten von Märkten, Geschäften, öffentlichen wie privaten Gebäuden. Doch es scheint, als ob das Leben hier weiter gehen würde, ohne viele Einschränkungen. Die Straßen sind voller Autos, die Geschäfte und Märkte sind alle geöffnet. Erst bei genauem Hinsehen meine ich zu erkennen, dass weniger Menschen draussen sind. In den Bussen und Kombis sind weniger Menschen unterwegs - so scheint es mir zumindest. Nur die Stadtbahn Nr 1 - die Einzige in Lima - wird zu Stoßzeiten stark genutzt. Die Menschen bilden sehr lange Schlangen vor dem Eingang.
Um 21 Uhr beginnt die Ausgangssperre. Dann wird es schlagartig ruhig auf den Straßen, bis zum nächsten Morgen.
Aus den vielen kleinen Restaurants/Imbissläden in den Seitenstraßen wurden Minimarkets, in denen nun Dinge des täglichen Bedarfs verkauft werden. So können die Leute etwas verdienen, denn die Restaurants mussten für lange Zeit schließen.
Der Besuch von Märkten ist ein wenig anders als früher. Am Eingang wird man mit Desinfektionsmittel begrüßt. Verkauft wird nur noch innerhalb des tatsächlichen Marktgeländes. Draußen auf der Straße gibt es keine wilden Verkäufe von Obst, Gemüse oder Brot. Insgesamt scheinen mir weniger "Büdchen" geöffnet zu haben als früher.
Aufbruch: | 17.05.2021 |
Dauer: | 4 Wochen |
Heimkehr: | 12.06.2021 |