Wenn nicht jetzt wann dann ?
Neuseeland: Picton
Am 17.03 ging es mit der Fähre nach Picton. Die Überfahrt dauerte ca. 3,5 Std.. Leider war es eher regnerisch und bedeckt, deshalb war das "Sonnendeck" kein wirklich schöner Platz
"Sonnendeck"..hahaha hat mal Jemand ein Haarband ?
Ich bevorzuge grundsätzlich auch eher kleine Boote auf denen es richtig schaukelt. Bei den großen Schiffen macht sich der Wellengang nur dadurch bemerkbar, dass man auch ohne Alkohol nicht ordentlich geradeaus gehen kann. Um keinen falschen Eindruck zu erwecken, habe ich die Fahrt dann überwiegend im Sitzen verbracht.
In Picton checkte ich im Atlantis Backpackers ab. Da das "große Zimmer" gereinigt wurde, schlief ich in der ersten Nacht im 6er Zimmer. Dort lernte ich Rebecca kennen und zusammen spazierten wir durch Picton.
Picton
Da sie dann einen Job im Hostel angenommen hatte, bin ich am nächsten Tag alleine auf Wanderung gegangen. Von der Tourist-Information bekam ich eine Karte für schöne Routen. Ich entschied mich für den Tirohanga Track zum Hilltop View über die Stadt. Der Weg war steil, aber der Ausblick über die Bucht belohnte dafür sehr !
Unten in der Bucht legt gerade eine Fähre an.
Ich konnte nicht genug von dem tollen Ausblick bekommen !!
Auf dem Rückweg bekam ich mal wieder Hunger und schaute ich nicht etwas Essbares finden könnte...
Sieht ja nett aus aber ich verzichtete dann doch...
HA !! Da hab ich doch was gefunden !!
Abends wanderten Rebecca und ich noch einmal zum Hafen.
Rebecca
Auf dem Rückweg sahen wir einen traumhaften Abendhimmel !!
Diese Nacht durfte ich dann in das "große Zimmer". Wie ich später erfuhr, war dieses Zimmer nicht einfach nur gereinigt worden,
sondern das Zimmerchen war vorher mit Bed Bugs kontaminiert und stand nach besagter "Reinigung" ersteinmal unter Quarantäne !!! Das zweite unwesentliche Detail war, dass der Raum 28 !!! Betten hat !! Ich dachte 16 Betten wären Maximum in einem Dorm, aber so kann man sich irren
So schlimm war's aber nicht, denn der Raum war nicht voll besetzt und die Betten waren gut im Zimmer verteilt. Ich hatte ein Bett genau vor der bodentiefen Fensterfront und damit eine schöne Aussicht in die Berge. - Nur das merkwürdige Gefühl, dass nicht hier und da noch ein Bed Bug sitzen würde und auf frisches Backpackerfleisch lauerte wurde ich nicht los
..ich glaube gerade hat mich was gebissen..'lach'
Die Ecke in der sich mein Bett befand (re.)
Am nächsten Tag wartete ich bei Sonnenschein und toller Aussicht auf meinen Bus richtung Süden.
Aufbruch: | 28.12.2010 |
Dauer: | 12 Monate |
Heimkehr: | Dezember 2011 |
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