Stubaital und die oberitalienischen Seen
Stubaital
04.15 Uhr am Morgen ... es regnet in Strömen bei 12 Grad! Fühlt sich nicht wie Sommerurlaub an. Die ersten Kilometer... dunkel, nass, Laub auf den Straßen... die Begrenzungen kaum erkennbar und Aquaplaning... bis Leverkusen habe ich nur gedacht: „Dreh um, Kuppel den WoWA ab und fahr ohne Hänger in ein nettes Hotel! In Köln habe ich gedacht... Kauf dir morgen ein zugkräftigeres Auto und fahr dann.... ich hatte vergessen wie bergig das bergische Land ist und dass das Siebengebirge nicht umsonst so heisst... erst ab Limburg wurde es hell und trockener... und der Abenteuergeist kam zurück. Ab Frankfurt sah die Tachonadel öfters mal die 100, ab Würzburg schien die Sonne und ab mittags 33 Grad...mal eben innerhalb Deutschlands vom Herbst in den Hochsommer gefahren.
Bis München kein Stau und ab A 99 Umgehung Stillstand oder höchstens 10-30 Std.Kilometer. Das ging bis zur A 93. Keine Chance mal Pause zu machen, auf den Rastplätzen standen LKWs, Gespanne und Pkws bis raus auf die Autobahn. In den Staunachrichten hörte ich dann die Staus, vor denen ich vorher gehuscht.... falsch, vollkommen übertrieben... vorher geschneckt bin. Da war ich aber dann doch mal froh, erst ab München Stau gehabt zu haben. Dann der Aufstieg bis kurz vorm Brenner... und was soll ich sagen, mein kleiner Luigi schnurte sogar mit 70 an einen LKW vorbei! Er hat mit tapfer 800 km ins Stubaital gebracht. Und was soll ich sagen... Herausforderung 800 km Dank Red Bull und Cola in 12 Stunden geschafft. Und wie angespannt ich tatsächlich gewesen bin, merkte ich, als ich ins Tal fuhr...da kullerten ein paar Tränen vor Erleichterung! Und kaum war alles aufgebaut, waren schlagartig die Anstrengung vergessen!
Aufbruch: | 17.08.2019 |
Dauer: | circa 4 Wochen |
Heimkehr: | September 2019 |
Italien
Deutschland