Frankreich Normandie und Bretagne 2015
Anreise nach Péronne
Freitag 31.07.2015
Nach einem leckeren Abendessen und Grillen hatten wir etwas verspätet gegen 20 Uhr unsere schöne Hansestadt Hamburg in Richtung Süden verlassen. Der Sommer ist zurück in unserer Stadt und so begleitete uns die untergehende Sonne noch etwa zwei Stunden lang. Unser Kuga #2 hat nun mehr als 10 Tkm auf der Uhr, und so wird diesmal alles gut gehen, nachdem Kuga#1 letztes Jahr nach 3000 km in der Normandie die „Hufe“ hochgerissen hat! Für alle Fälle haben wir dieses mal das Rundumsorglospaket des ADACs dabei.
Die Strassen sind leer und nur wenige LKWs unterwegs, was das Fahren mit Hänger echt angenehm macht. Gegen Mitternacht haben wir das Ruhrgebiet mit seiner surrealen beleuchteten Industriekultur hinter uns gelassen und steuerten dann die Niederländische Grenze auf der Suche nach einem freien Rastplatz zum Schlafen an. Das war allerdings nicht so lustig und einfach wie gedacht. Entweder waren die Plätze gut angelegt, beleuchtet, überwacht und etwas von der Bahn weg, dann waren sie voll belegt mit LKWs. Jetzt wussten wir auch, wo die ganzen LKW’s waren…Oder aber es waren die üblichen usseligen Rastplätze, wie wir sie auch in Deutschland kennen. Gegen 2 Uhr morgens hatten wir dann endlich Glück und eigentlich war uns dann auch alles egal; Lautstärke, Anzahl LKWs, fehlende Toiletten - einfach nur abstellen, Füsse an der Schlepphütte raus kurbeln und pennen! Gerade eingeschlafen weckte uns um 3 Uhr eine Autoalarmanlage! Also mit Pyjama raus und NEIN, es war nicht unser Auto. Sondern das von den Deutschen vor uns, die im Auto gepennt haben und sich bewegt hatten - bei eingeschalter Alarmanlage… sehr clever…
Der Mond hat uns begleitet... auf der einen Seite der Autobahn...
...und die Sonne ging auf der anderen gerade unter.
Aufbruch: | 31.07.2015 |
Dauer: | 3 Wochen |
Heimkehr: | 23.08.2015 |