6.000 Kilometer durch Afrika
Jambo - Da gibt's Fressen (Serengeti)
Sonntag, 18.10.2009
Die Löwin liegt auf der Lauer. Noch ahnt das Warzenschwein nicht, dass es in Kalamitäten steckt. Langsam pirscht sich die Löwin heran. Immer wieder verharrt sie einige Minuten in der Deckung des Flussbettes. Das Warzenschwein spürt, dass irgendetwas nicht in Ordnung ist, wechselt die Richtung. Die Löwin hat aber Geduld. Rund 10 Minuten später lässt die Vorsicht des Warzenschweins nach, es nähert sich ungewollt immer mehr die Löwin. Als das Schwein nur noch rund 20 Meter weit weg ist, legt die Löwin einen Spurt hin und das potentielle Opfer rennt um sein Leben. Eine gute Minute setzt die Löwin ihrem Mittagessen nach und hat es auch fast, im letzten Moment entkommt das Schwein aber dann doch.
Wir sind mit zwei Jeeps im Serengeti-Nationalpark unterwegs . Es ist das Ende der Trockenzeit, die Ebene ist knochentrocken, die Chance, Tiere zu sehen, dafür entsprechend gut. Diese konzentrieren sich an den Wasserlöchern. Wir sollen heute, morgen und übermorgen tatsächlich die Big Five zu sehen bekommen, also Löwen, Leoparden (auf einem Ast liegend mit einer Antilope als Mittagssnack), Elefanten (auch Babies), ein Nashorn und jede Menge Büffel. Den Leoparden gaben wir bestimmt zwei Stunden lang gesucht, der war so gut versteckt, dass wir mehrfach an ihm vorbeigefahren sind, ohne ihn zu finden, obwohl wir dank Funksprüchen wussten, wo er zu finden ist..
Neben der jagenden Löwen haben wir auch noch ein Löwenrudel getroffen, das Junge hatte- süß die Kleinen!
Aufbruch: | Oktober 2009 |
Dauer: | circa 5 Wochen |
Heimkehr: | November 2009 |
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