Raus aus dem Regen ... ab nach Florida

Reisezeit: Oktober 2011  |  von Volker Salle

Strandleben

Heute wollten wir Sanibel Island noch einmal auf dem Landwege besuchen. Leider kamen wir verspätet los, da wir uns während des Frühstücks auf der Poolterrasse ausgesperrt hatten. Schlüssel, Telefon und alle wichtigen Nummern befanden sich IM Haus, während wir uns AUßERHALB des Hauses befanden! Hmmm, was sollten wir also tun? Wir fragten einen Nachbarn, ob er die Nummer von Al, dem Hausmeister, habe. Er verneinte dies, bemühte sich aber zugleich diese rauszubekommen. Dafür rief er seinen Freund in Pensylvania an, der Al´s Nummer haben könnte. So war es dann auch und nur kurze Zeit später stand Al auf der Poolterrasse und öffnete mit ein paar geschickten Handgriffen die geschlossene Terrassentür ohne diese dabei zu beschädigen. Wow, wir ahnten nicht, dass das so einfach gehen würde, doch für diesen Moment war es uns ganz recht. An dieser Stelle möchte ich noch einmal eine Lanze für die zum Teil doch recht verschrienen Amerikaner brechen. Ausnahmslos alle Amerikaner sind uns stets sehr freundlich und äußerst hilfsbereit begegnet. Man bekommt stets das Gefühl dazu zu gehören und willkommen zu sein.
Auf Sanibel Island fanden wir noch einen Cache und schlenderten an der größten Muschelbank der Welt (so steht es geschrieben) entlang. Auf diesem Weg sahen wir eine richtige freilaufende Schildkröte, die ganz gemütlich unseren Weg kreuzte. Sie war gar nicht so klein, etwa 40 cm im Durchmesser!
Danach fuhren wir noch etwas in Richtung Norden und legten uns für einige Stunden an den Strand. Dean übte sich im Wellenreiten, prellte sich dabei aber wohl eine Rippe. Die Wellen waren doch ziemlich hoch, doch Spaß hat es gemacht. Nach dem Sonnenbad fuhren wir zum angeblich weltberühmten Bubble Room. Hierbei handelt es sich um ein total verrücktes Restaurant, welches im 50er-Jahre-Stil von oben bis unten "vollgestopft" ist. Es ist crazy aber gemütlich. Über unserm Kopf fuhr eine Modelleisenbahn und einige Bilder an den Wänden bewegen sich. Überall gab es etwas zu entdecken. Ganz nebenbei war das Essen äußerst reichlich und absolut lecker. Als Vorspeise gab es Knoblauch-Schafskäsebrot und Salat, danach Shrimps und Pasta und zum Nachtisch die weltberühmten Tortenstücke. Sie sind riesig, bunt, zuckersüß und .... lecker! Total überfüllt fuhren wir in Richtung Heimat, hielten noch schnell bei einem Nike-Outlet, um unseren Einkauf zu komplettieren und machten es uns anschließend zu Hause gemütlich.

Die Schildkröte, die unseren Weg kreuzte.

Die Schildkröte, die unseren Weg kreuzte.

Der Eingang des Bubble Rooms...

Der Eingang des Bubble Rooms...

... und der Nachtisch, der hier serviert wird.

... und der Nachtisch, der hier serviert wird.

© Volker Salle, 2011
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Die Reise
 
Worum geht's?:
Die gefährlichste aller Weltanschauungen ist die Weltanschauung der Leute, welche die Welt nicht angeschaut haben. Alexander von Humboldt (1769-1859) Ich konnte mich beim Lesen dieser Zeilen nicht ihrem Wahrheitsgehalt entziehen. Und so werden wir uns auch weiterhin die Welt anschauen und dazu in ein paar Tagen den tollen Landstrich zwischen dem Atlantik und dem Golf von Mexico erreichen - Florida wir kommen!
Details:
Aufbruch: 13.10.2011
Dauer: 17 Tage
Heimkehr: 29.10.2011
Reiseziele: Vereinigte Staaten
Der Autor
 
Volker Salle berichtet seit 14 Jahren auf umdiewelt.