Benji & Alex around the world
Vietnam
Hanoi 17. -18.12
In Hanoi angekommen, nahmen wir den öffentlichen Bus in die Stadt für umgerechnet 15 Cent (!) Den Weg zu unserem Hostel konnten wir vom Busbahnhof aus dann laufen und bekamen so mal einen ersten Eindruck von der hektischen Alstadt. "Jeder Hanoibesucher muss sich in den verwinkelten Gassen der Alstadt mindestens ein Mal velaufen " - so eine Aussage aus unserem Reiseführer. Dafür haben wir uns aber ganz gut geschlagen und den Weg recht schnell gefunden. Die Warnung vor den tausenden von Mopedfahrern, die kreuz und quer durcheinander fahren, war aber wirklich nicht übertrieben. Ein gewisses Maß an Mut muss man schon besitzen um eine dieser Straßen zu überqueren. Wer hier warten will bis kein oder nur wenige Mopeds, Fahrräder oder andere Fahrzeuge kommen, wird wohl nie die Straßen überqueren. Daher in gleichmäßigem Tempo ab ins Getummel. Und es funktioniert erstaunlicherweise recht gut.
Nach einer kurzen Verschnaufpause in unserem Hostel stürtzten wir uns nochmal ins Gewusel und probierten eines der zahlreichen Straßenrestaurants aus. Man setzt sich einfach auf einen der kleinen Hocker (Kindergröße) und lässt sich das Essen bringen. Meistens gibt es nicht mehr als ein Gericht, also erübrigt sich das Bestellen. Lecker ist es meistens aber trotzdem und wie wir in den nächsten Tagen noch feststellen sollten, oft besser als das Essen in "richtigen" Restaurants. Danach schauten wir uns noch bissle unser Viertel an. Was wir an diesem Tag auch noch gelernt haben. Sage niemals einem Straßenverkäufer, dass du später was kaufst! wir haben den Fehler gemacht bei einer, die uns eine Art Fasnetsķüchle verkaufen wollte. Wir wollten aber eigentlich erst mal Abendessen und sagten nur "später". Die Frau nahm dies wohl wörtlich und wartete mindestens eine halbe Stunde gegenüber unseres Restaurants und schaute uns beim Essen zu. Sie hat in der Zeit nicht ein einziges Mal versucht den ganzen zahlreichen Passanten oder anderen Restaurantgästen was anzudrehen.
Für den nächsten Tag hatten wir dann einen Plan was wir alles anschauen wollten, merkten aber schnell, dass man nicht wegen irgendwelchen Sehenswürdigkeiten in der Stadt ist, sondern um die Stadt und ihre zahlreichen Eindrücke auf sich wirken zu lassen. Und so schlenderten wir durch die Gassen, probierten die ein oder andere Spezialität und beobachteten das Treiben in den Straßen.
An einer Straßenecke hängte mir ne Verkäuferin plötzlich ihren "Laden" auf die Schulter. Ich bewundere die Frauen seither umso mehr - die Dinger sind wirklich extrem schwer!
Kleiner Markt - hier findet man trotzdem so ziemlich alles was man sich vorstellen kann und manchmal auch mehr bspw. Gegrillter Hund
Blick von der Dachterrasse auf den Hoan-Kiem-See (Highlight hier ist die im See lebende 2m große, 200kg schwere Schildkröte )
Abends genossen wir dann ein sehr leckeres Abendessen in unserem Hostel mit der ganzen Besitzerfamilie.
Am nächsten Morgen hatten wir dann schon um 6.45 Uhr einen Flug nach Ho Chi Minh. Da die Leute im Hostel wohl sehr vorsichtig waren, holte uns das Taxi bereits um 4.00 Uhr ab. Der Taxifahrer war dann aber ein Raser uns so waren wir schon 30 min später am Flughafen. Natürlich hatte noch nichts geöffnet und so hieß es dann erst mal Warten. Als der Schalter schließlich öffnete, drängelten die Vietnamesen so, dass selbst ein Wachmann Schwierigkeiten hatte die Horde in den Griff zu bekommen. Verrückt - schließlich hat ja schon jeder ein Ticket gebucht gehabt. Naja!!
Aufbruch: | 08.08.2014 |
Dauer: | 6 Monate |
Heimkehr: | 03.02.2015 |
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