Indonesien: Vertrautes Land
28.12.2018:Waena
Schon im Flieger von Makassar nach Jayapura, sehen wir einige Papuaner, die sich deutlich von den Indonesiern unterscheiden.
Wir haben übrigens nicht noch einmal, wie befürchtet eine Zwischenlandung in Ambon, sondern es ging direkt von Makassar nach Jayapura/ Sentani.
Wir landen nach dieser schlaflosen, durchgeflogenen Nacht pünktlich um 6 Uhr
Irgendwann zwischendurch habe ich uns eine Unterkunft „Homestay Galpera Papua“ gebucht.
Es liegt in Waena und wir bekommen eine gute Beschreibung wie man mit dem Sammelbus, dem Angkot dort hinkommen kann.
Man muss 1 x umsteigen und es klappt tatsächlich
Überall werden wir herzlich begrüßt von den Papuern. Jeder möchte uns anfassen. Die Kinder starren uns - besonders Dirk ganz unverholen an.
Eine Frau mit Kind reicht mir die Hand aus einem Bus heraus und sagt „merry christmas“
An einem stop steigt ein wirklich uriger Typ ein.
Ein riesiger Papuaner mit Rasta-Frisur aus den Bergen
Auch er dreht sich zu uns um und reicht uns die Hand zur Begrüßung und lacht uns an.
Normalerweise würde man sich vor diesem Mann fürchten, aber ich weiß ja inzwischen, dass diese Menschen hier sowas von lieb und friedlich sind.
Ich frage, und er macht gerne ein Selfie mit mir...
Da bekomme ich nach der schlaflosen Nacht im Flieger wieder gute Laune..
Nach dem einchecken in unserem Homestay gehen wir los um etwas zu essen und unsere Flüge zu buchen.
Die Besitzerin, Heidi ist Deutsche, aber zur Zeit im Urlaub auf Java.
Wir werden von der jungen Delvin empfangen.
Gleich geben wir ihr unsere Wäsche zum waschen und laufen los.
Der Ort ist unglaublich düster—für unsere Begriffe dreckig und staubig. Alle Fußwege-sofern es welche gibt kaputt. Man—besonders ich- muß sehr darauf achten wohin mal tritt.
Wir haben Hunger und kehren in einem Imbiss ein, in dem es eine Art Porridge aus zerkochtem Reis gibt.
Hier ist viel los, also probieren wir das auch mal.
Wir bezahlen für alles 78.000 IDR—finde ich relativ viel —aber hier in PApua sind die Preise höher als auf den indonesischen Inseln.
Als nächstes suchen wir ein Reisebüro und buchen unsere Flüge nach Wamena und zurück nach Sentani.
Und von Sentani nach Biak.
Alle sind wieder am kichern und werden wieder sehr verlegen als wir das Reisebüro betreten.
Ein junges Mädel , die noch Schülerin ist, managt alles und dolmetscht.
Sie kann als einzige englisch.
Für den letzten Flug von Biak zurück nach Jakarta reicht unser Geld nicht mehr.
Man muss ja alles cash zahlen.
Außerdem sind wir nun richtig platt und wollen erstmal schlafen.
Als wir aus dem Reisebüro rauskommen, spricht uns wieder eine Familie an. Nach dem Foto möchte man für uns beten. Sofort. Wir verstehen erst nicht, aber sie meinen es ernst. Wir stehen im Kreis mitten in der Einkaufsstraße und beten
Anschließend holen wir noch Geld aus dem ATM und gehen zurück zum Homestay.
Der Weg dorthin ist sehr weit und verwirrend.
Abends ist es voll in unserem homestay. Delvin geht aus—zu einer Hochzeit und ihre Freundin hütet das Haus.
Dazu kommen noch ein paar Mädels—einige mit Kindern zu Besuch
Es ist eine lustige Frauenrunde da, als wir das Haus verlassen
Wir machen uns wieder auf den langen Weg in die Stadt...
Leider regnet es schon wieder und wir bekommen einen Schirm vom Haus
Wieder gehen wir in das Reisebüro, buchen den letzten Flug von Biak nach Jakarta für den 12. Januar und suchen uns dann ein Lokal in dem es frischen Fisch gibt.
Aus dem Aquarium dürfen wir uns selber einen Fisch „angeln“
Hier wird er gegrillt..
....und serviert...er schmeckt SEHR gut!!
Die Rechnung für das Essen, incl einem Orangensaft ist mit 220.000 IDR wieder erstaunlich hoch—(immer im Vergleich zu anderen Regionen)
Aber das war es auf jeden Fall wert!
Zum Glück regnet es nicht mehr, sodass wir uns wieder auf den langen Weg heimwärts machen.
Im homestay ist „Ladies night“—die Damen sitzen in gemütlicher Runde und klönen.
Wir gehen aber früh schlafen. Morgen möchte ich nach Jayapura
Aufbruch: | 20.12.2018 |
Dauer: | 4 Wochen |
Heimkehr: | 13.01.2019 |
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