Zentral- und Nordamerika von Juni bis August 2010
Panama: Panama City
Um das Abenteuer im Urwald zu verdauen, verlängern wir noch um einen Tag. Meine Schuhe sind eh total nass und müssen noch trocknen. Also machen wir uns erst einen Tag später mit Boot und Bus auf den Weg nach David, unsere Zwischenstation auf dem Weg nach Panama City.
Dort sind wir in einem richtigen Partyhostel gelandet, das Platz fuer ca. 100 Leute bietet, also viel größer als die Hostels in denen wir bisher gehaust haben. Hier hat man wirklich alles, was man braucht (Danke Sarah fuer den super Tip!!): Eine gut ausgestattete Küche, Pfannkuchen mit Ahornsirup und Bananen (muss man sich selbst backen) zum Fruehstueck, ne eigene Bar und 3 Filme am Tag in einem kleinen Kino. Vom Balkon aus hat man einen gigantisch schönen Blick auf die Skyline vom neuen modernen Bankenviertel Panama Citys.
Hier erreichen wir unseren Schlafsaalrekord: 10-Bettzimmer! Aber das stoert mich nicht. Wenn, dann kann ich wegen dem feucht-heißen Klima nicht schlafen, weniger wegen dem Schnarchen anderer Leute.
Dass, laut Steffi, eines Nachts einer auf unsere Türschwelle kotzt, hab ich zum Glück verschlafen!
In den 4 Tagen dort schauen wir uns natuerlich den Panama Kanal an. Man kann eine Schleuse besichtigen, durch die die Schiffe hindurch bugsiert werden. Wir beobachten 3 große Containerschiffe, eines voll beladen u.a. mit "Hamburg Sued" Containern. Unter den europäischen Ländern nutzt Deutschland den Kanal hinter Daenemark (die daenische Reederei Maersk ist weltweit jene mit dem größten Containerumsatz) am häufigsten.
Ein interessantes Museum erklärt die Bedeutung des Kanals für den Welthandel.
Ansonsten schauen wir uns das alte Viertel von Panama City an. Dabei lässt ein Angestellter Steffi und mich sogar in den Innenhof des Außenministeriums.
Einen Tag fahren wir mit einem kanadischen Pärchen, das wir noch von der Insel Bastimentos her kennen auf die Insel Taboga und relaxen am Strand mit Blick auf die entfernte Skyline von Panama City.
An jedem Strandtag muss man peinlichst genau aufs Eincremen mit starker Sonnencreme achten, auch im Schatten und wenn es bewölkt ist. Die Sonne brennt so dermaßen runter, dass, ohne Übertreibung, jeder Quadratzentimeter, der nicht eingecremt ist, innerhalb kürzester Zeit verbrennt. Die Tatsache hat mir schon einen Flickenteppich auf meinen Bauch beschert.
Aufbruch: | 06.06.2010 |
Dauer: | 12 Wochen |
Heimkehr: | 27.08.2010 |
Nicaragua
Mexiko
Vereinigte Staaten