Indien, Nepal und mal sehen wo wir noch so stranden.
Alles was Gold ist glaenzt auch, ehrlich!!!
Irgendwie wollten wir nochmal nen Tapettenwechsel, also haben wir uns auf den Weg gemacht und sind mal schnell quer durch Indien zu gefahren um dann letztendlich in Amritsar nahe der pakistanischen Grenze anzukommen. Erstmal muessen wir nach dreitaegige reise etws durchschnaufen, was hier ziemlich schwer faelt da die klimatischen Bedingungen ehr an eine Wueste erinnern, aber wenigstens ist es nicht mehr so unendlich schwuel sondern einfach nur heiss.
Da wir schon so nah an der Grenze zu Pakistan sind und dort in 32km Entfernung in Attari jeden Abend eine richtige Show beim Fahneneinholen geboten wird, heist es fuer uns natuerlich nichts wie da hin. An dem Grenzposten ist alles auf das allabendliche Zeremoniell eingestellt. Auf beiden Seiten der Grenze sind grosse Tribunen aufgebaut und man ist bestens auf den Ansturm der Massen, was zumindest auf inischer Seite zutrifft, das kleine Gruepchen Pakistnis muss sich ziemlich verloren vorkommen, eingestellt. Es geht eher wie bei einem Volksfest zu, die Menschen tanzen auf der Strasse direkt vor dem Grenztor, ein Anpeitscher heizt die Stimmung noch auf und die Grenzsoldaten in ihren Paradeuniformen ziehen auf beiden Seiten eine genau einstudierte Show ab. Es ist eigentlich eher wie ein Spass anzusehen, was einem aber schwer faellt da es sich hier um zwei Atommaechte handelt die sich sich nicht besoners moegen.
Aber in Amritsar selbst steht das wahre Highlight der Stadt. Der Goldene Tempel, welcher den heiligsten Schrein der Sikhs beherbergt. Beim Anblick des Goldenen Tempels inmitten des Wasserbeckens bleibt verschlaegt uns fast den Atem. Wahnsinn was fuer ein Prunk, und nicht nur der Tempel von Aussen sondern im Inneren uebertrift er das Aeussere noch um Laengen. Die Stimmung um das Wasserbecken herum ist so voller religioeser und sehnsuechtiger Energie das man sie schon fawst spueren kann. Die Sikhs die den Tempel betretten sind voller Ehrfurcht, das ganze wird durch die mit Saebeln und Speeren bewaffneten Tempelwaechter untermauert. Wenn man sich in einem ruhgen Moment umsieht und man die Waechter mit ihren Turbanen inmitten der vielen in traditioneller Tracht herumlaufenden Sikhs, d.h. genau wie die Waechter mit Saebel und Turban, betrachtet kommt man sich in der Zeit zurueckversetz vor.
Aufbruch: | 28.12.2008 |
Dauer: | 6 Monate |
Heimkehr: | 29.06.2009 |