Indien, Nepal und mal sehen wo wir noch so stranden.
In 18 Stunden von der Schweiz nach Tibet
Soviel Heimweh hatt die Manu dann doch nicht das sie in der "Schweiz" geblieben waere. Also haben wir uns auf die Reise quer durch das Grosse Himalaya nach "Tibet" gemacht. Die fruchtbaren gruenen Taeler Kaschmirs mit den mit Nadelbaeumen bewaldeten Bergen mussten erstmal durchquert werden. Unsere Fahrt wurde immer wieder durch vorbeiziehende Schaf- und Ziegenherden unterbrochen. Die Fahrt wurde immer spektakulaerer und die Strasse immer schmaler, dafuer ging es immer weiter bergauf. Bevor wir den Zoji La Pass auf 3529m ueberqueren konnten mussten wir erstmal die von Schneefeldern umgebene Passstrasse passieren. da diese noch nicht all zu lang offen ist ist sie noch in einem katastrophalen zustand. Dazu kommt das sie eigentlich zu schmall fuer 2 Fahrzeuge ist aber das stoert hier niemanden. Es kann einem schon teilweise Angst und Bange werden wenn man sich des tiefen steilen Abgrundes auf einer Seite bewusst wird.
Auf der anderen Seite des Passes erwartet uns riesige Geroellfelder die nur durch schneefelder oder Gletscher unterbrochen werden. Um uns herum stehen mit ihren weissen Spitzen und Zacken grimmig auf uns herabblickende Berge, die uns foermlich zerquetschen wollen. Hier jetzt eine groessere Panne und es wird echt ungemuetlich. Nach ein paar Stunden Fahrt und dem einem oder anderen Pass haben wir dann endlich diese rauhe Gegend hinteruns gelassen.
Doch was uns danach erwartet, haben wir uns nicht in den kuehnsten Traeumen vorstellen koennen. Auf einmal befinden wir uns in einer absoluten Mondlandschaft in welcher es total an Wasser zu mangeln scheint. Gerade waren wir noch von Schnee umgeben und jetzt ist nichts mehr ausser Sand und Staub um uns herum. Dennoch ist die Landschaft wunderschoen, die Berge schimmern in allen erdenklichen Farben und die Errossion hat im laufe der Jahrtausende die abgefahrensten Formen entstehen lassen. In den wenigen gruenen Taelern haben sich schon seit ewigen Zeiten Menschen niedergelassen. Es sind zum Grossteil tibetianische Moenche die hier rund um die alten Kloster leben.
Aufbruch: | 28.12.2008 |
Dauer: | 6 Monate |
Heimkehr: | 29.06.2009 |