Japan und Neuseeland - Neuentdeckung und Rückkehr
Wai-o-tapu
Wai-o-tapu/Lake Taupo, 04.11.10
Nachdem wir aus der Library in Rotorua kamen, fuhren wir weiter und wollten so die Thermal-Hotspots abklappern. Da mussten wir dann doch schnell und drastisch feststellen, das alles viel touristischer und damit auch in einer gewissen Weise unfrei und unsympathisch geworden ist. Gerade in Whakarewarewa konnte man damals einfach zu den Geysiren und in das Maoridorf. Jetzt ein riesiges Infocenter und alles abgeriegelt. Also haben wir es gelassen. Das nächste war der Pohutu Geysir, da waren die Preise mit 43 $ zu happig, finden wir. Also ich sag mal so, wäre es unser erster Besuch in NZL, würden wir sicher alles machen, aber so können wir uns den Luxus leisten, auch in Anbetracht der anderen Reisen (USA,etc.), einiges auszulassen.
Außen herum gibt es überall thermische Aktivität.
Hot Pool
Was wir aber nicht ausliessen war das Wai-o-Tapu Wonderland. Wir empfanden dies eigentlich als das Schönste. Und damals gab es noch keine digitalen Kameras und das wollten wir uns doch schon erhalten.
Vom Parkplatz aus sahen wir das deutsche, dauer-knutschende Pärchen wieder, welches auch auf der HdR-Tour war... stöhn....
Zum Glück waren sie auf dem Rückweg!
An der Kasse haben wir gesagt, wir wollen mal so zum kontrollieren kommen, das wir schon hier waren. Sie meinte dann, es hat sich nicht viel geändert und wie aus einem Mund haben Kay und ich gesagt: "nur der Preis!", tja dem konnte sie nicht widersprechen.
Als sie uns fragte, woher wir kamen und Deutschland hörte, wollte sie einige Wörter übersetzt bekommen. Sie schrieb "turn left" und "turn right" auf einen Zettel und ich die deutsche Übersetzung darunter. Sie versuchte z. B. "rechts" auszusprechen und das klang voll ulkig! Sie meinte, wenn mal jemand wieder nach dem Weg fragt, will sie das auf deutsch sagen... goldig! Andere Wörter konnte sie schon ganz gut.
Okay, als wir "entlasssen" waren, gingen wir bei herrlichstem Wetter durch das Thermalgebiet.
Info-Center
Schlammpool
Die Highlights sind die Künstlerpalette und der Champagnerpool.
Am Pool dampfte es extrem, wir sahen uns minutenlang überhaupt nicht, nur eingehüllt vom leicht schwefligen Dampf.
Die Artist palette
Bubbles im Champagnerpool
Kay ?????
Die Frau, die aus dem Nebel kam...
Auch des Teufels Zuhause und sein Bad findet man hier.
Hier wohnt der Teufel.. huhu...
Sein Schwefelkeller ...
und sein Bad , gruselig
Leider konnte ich meine Hände nicht an mich halten, und musste Schwefelgestein sammeln, was ich abends allerdings bereute, denn mein Ehering war nicht mehr gelbgold, sondern völlig kupferstichig oder bronzefarben. Ich kann mir das Phänomen nicht anders erklären, als im Zusammenhang mit dem Schwefel, aber ist das realistisch, ich weiß es nicht. Sieht auf alle Fälle grässlich aus.
Muss jetzt Kay tragen... huihi !
Den Abschluß bildete ein großer Mud Pool.
Danach fuhren wir die 50 km noch bis zum Lake Taupo, dem supergroßen Kratersee, der nach dem extremen Vulkanausbruch des "Taupo" von 186 n.Chr. entstand.
Hier gleich der nächste Schock - nicht nur, das der See auf dem Stück der "Stadt" mit so Handlaufleinen versehen wurde, nein, ein Großteil der Promenade besteht nur aus den Fastfoodketten. So extrem haben wir das nicht mal in USA gesehen! Ich glaube, die Einzigsten die fehlten, waren Dunkin Donuts. Auweia!
Naja, wir sind zum Motel, als es auch schon volle Kanne zu regnen begann.
Es wurden noch die Fotos übertragen, Akkus geladen, etc.
Bye
Jana und Kay
Aufbruch: | 13.10.2010 |
Dauer: | 8 Wochen |
Heimkehr: | 04.12.2010 |
Japan
Neukaledonien