Von Schlicktown ans andere Ende der Welt- 1 Jahr Downunder mit Tascha und Mark
Northstradbroke Island
In der letzten Woche hatten wir die absolut spontane Idee, mal einen Inseltrip zu unternehmen. Prompt fanden wir auch gleich ein paar richtig verlockende Angebote übers Internet für den November, mussten aber schnell feststellen, dass soviel Spontanität bei Buchungen nicht von Vorteil ist! Also entschieden wir uns für einen einfachen Tagestrip.
Samstags morgens um 6 Uhr noch schnell unsere zwei Arbeitskollegen aus England eingesammelt und ab zur Autofähre. Das Wetter enttäuschte uns an diesem Tag zwar etwas, da es zu Beginn etwas regnete, aber davon haben wir uns natürlich nicht die Laune verderben lassen. Ausserdem ist es selbst bei strömenden Regen immer noch warm genug zum Schwimmen!
Nach 45 Minuten auf der Fähre erreichten wir unser Ziel und sind auch direkt zum erstbesten Strand gefahren, wo wir nach einem kleinen Picknick gleich in die Fluten gestürzt sind. Die See war zwar aufgrund der Wetterbedingungen extrem rau, aber trotzdem kristallklar und warm wie im Freibad,
Nach zwei Stunden haben wir uns dann auf die Socken gemacht, um die Insel zu erkunden. Neben traumhaften Ausblicken aufs Meer mit unzähligen Delfinschwärmen, Schildkröten und Mantarochen gab es auch noch eine grosse Schlucht zu besichtigen.
Nach dem etwas längeren Walk und einem Lunch ging es dann für den Rest des Tages an den Surferstrand. Die meterhohen Wellen waren ein Riesenspass und wir waren gar nicht mehr aus den Fluten rauszukriegen. Dabei hat man auch schnell die Gefahren, die hier so lauern, vergessen, wie z. B. die enormen Strömungen und mitunter auch dass sich genau in den Gewässern dieser Insel zahlreiche Haie (richtige weisse Haie!!!) tummeln.
Ok, Haiattacken haben wir keine zu Gesicht bekommen, trotz der ganzen schmackhaften Surfer, aber wir wurden Zeuge, wie gleich 5 Erwachsene mittleren Alters von den Lifesavern per Boot aus den Wellen gezogen werden mussten, da sie das Ufer sonst wohl nicht mehr eigenständig erreicht hätten.
Pünktlich zum Ende unseres Trips wieder auf dem Festland angekommen, fing es wieder an zu regnen, perfektes Timing!
Denke, diese Insel haben wir nicht das letzte Mal gesehen und wir werden definitiv wiederkommen!!!
Aufbruch: | 01.03.2008 |
Dauer: | 12 Monate |
Heimkehr: | 01.03.2009 |