KKK-Kaukasische Kirchen und Klöster
Ausflug nach Osten
Abfahrt um 9.00 Uhr – die Sonne strahlt - kein Wölkchen am Himmel. Die Straßen sind jetzt voll und man muss auch in Armenien den morgendlichen Stau ertragen. Das hat für einen Bustouristen auch schon einmal Vorteile, denn der Bus steht und man kann auch durch die Fensterscheibe in Ruhe ein entferntes Motiv aufnehmen, die große Statue ‚die Mutter Armeniens‘ z.B.
Die Fahrt geht ostwärts hinauf auf eine Hochebene, die durch die Sommersonne nahezu vollständig in Gelb erscheint, nur durch wenige Ortschaften mit Baumbewuchs oasenartig unterbrochen.
An einer Straßenbiegung bei Oghjaberd ist auf einmal der Ararat ohne Wolken am Gipfel zu sehen. Weit unterhalb ist allerdings der Dunst recht undurchdringlich.
Garni
Zurück geht es nach Garni, wo es den einzigen hellenistischen Tempel in Armenien gibt, neben dem die Reste eines Palastes in Kreuzform ausgegraben wurden, zu denen in der Nähe auch noch die Reste eines Badehauses mit einem winzigen Rest von Mosaik gehört. Auf dem Zugangsweg zum Tempel sind eine ganze Reihe Steine mit Dekor von diesen Bauwerken aufgereiht. Am Eingang gibt es auch noch Reste einer Festungsmauer, die den Komplex einmal umgeben haben muss.
Nach der Kultur wird es dann wieder ‚touristisch‘ – bei einer Bauernfamilie wird Mittagspause gemacht, zunächst wird das Lavasch gebacken. Ähnlich dem Naanbrot in Persien, wird der Teig ausgerollt – allerdings hier viel dünner – und sodann auf eine Art Kissen gespannt, mit dem es in den in der Erde sitzenden Backofen an die Wand gedrückt wird. Nach der Vorführung gibt es natürlich sofort eine Probe, die man sich selbst mit Käse und Petersilie in das Lavasch einwickeln kann.
Das Mittagsessen gibt es dann in einem rustikalen Ambiente in einem Schuppen.
Aufbruch: | Oktober 2018 |
Dauer: | unbekannt |
Heimkehr: | Oktober 2018 |
Georgien