Danis und Muckis Reise in die große weite Welt
Segeln mit Robert und seiner Emma Peel: Im Mu Ko Lanta Marine National Park
Albin hatte sich ganz dem Verzehr von exotischen Fruechten verschrieben. Manchmal war grobes Werkzeug und jede Menge Schweiss vonnoeten. Bei der Stinkfrucht, der Durian allerdings gings mehr darum sich zu ueberwinden. Der Geschmack einer reifen Durian ist suesslich cremig, der Geruch wie der Name schon sagt eine Zumutung fuer westliche Gaumen.
der Geschmack rechtfertigte in diesem Fall den Aufwand offensichtlich nicht
Von Koh Mook gings weiter nach Koh Rok, einer Doppelinsel inmitten des Mu Ko Lanta Marine National Park. Hier genossen wir ein paar entspannte Tage.
Speedboote bringen Tagesausfluegler auch auf entlegene Inseln
Beim morgendlichen Schnorcheln wurden Squids rund ums Boot gesichtet. Und eine solche Gelegenheit laesst man sich als Freund der Meeresfruechte nicht entgehen.
Bei der Angelaktion wurde leider das strahlende Weiss des Vordecks der Emma etwas in Mitleidenschaft gezogen. Das Fischererlebnis wurde so immer wieder durch intensives Putzen zwischendurch unterbrochen.
frischgefangene Kalmare zum Verzehr vorbereiten
Im klaren Wasser zwischen den Inseln konnte man vom Boot aus das vielfaeltige Treiben am Korallenriff wie in einem Aquarium verfolgen.
Riffpatches vor Koh Rok
Entsprechend adjustiert gings mit dem Beiboot zum Aussenriff. Die Riffbloecke am Sandgrund waren schon voller Leben, da kann man sich vom Aussenriff einiges erwarten.
die Schnorcheltruppe mit extravaganten Kopfbedeckungen, bewaffnet mit Kamera und Harpune
Die Harpune wurde nur vorsichtshalber mitgefuehrt und kam nie wirklich zum Einsatz. Danis Kamera lieferte die einzigen Schuesse vom Riff, getreu dem schmalzigen Travellermotto: take nothing than fotos, leave nothing than footprints.
Weihnachtsbaumroehrenwurmversammlung auf Schwammkoralle
Grosse Quallen waren unterwegs, mit einem Gefolge an Kleinfischen und so manch blindem Passagier unterm Schirm.
Nesselndes Tier mit Gefolge
Die Tierchen fanden unsere gesamte Aufmerksamkeit und manch einer kam dabei etwas nahe.
richtig angriffslustig diese Galertdinger
einmal kurz nicht aufgepasst, schon war Dani ingestiert
Die Korallen waren in sichtlich gutem Zustand. Der eine oder andere grosse Grouper verschwand schnell in seiner Felsspalte, Langusten waren zu sehen und Schwarzspitzenriffhaie und Stachelmakrelen patrolierten am Riff.
zuerst motzen und dann zum Schutz schnell zwischen die Aeste ducken
Dornenkronenseesterne sind immer wieder auf den Korallenstoecken zu finden, scheinen aber hier dem Riff nicht wirklich zusetzen zu koennen.
Dornenkronenseestern
Auffallend viele Riesenmuscheln sind hier in und zwischen den Korallenbloecken zu finden.
Die Faszination am Korallenriff findet sich jedoch sehr oft im Detail und unser Luftvorrat reichte dabei nur selten zum eingehenden Beobachten auf groesseren Tiefen. Robert gings da wesentlich besser und bewaffnet mit Apnoeflossen und Blei grundelte er meist ewig zwischen 10 und 20 Metern Tiefe herum.
Rotfeuerfische schwimmen anmutig aufgefaechert herum
Soviel Aktivitaet forderte natuerlich ihren Tribut. Gottseidank war genuegend Zeit um die vielen wissenschaftlichen Ausfluege spaeter an Board aufarbeiten zu koennen.
Exkursionsnachbereitung
Neben der Unterwasserwelt bieten auch die Inseln selbst dem geneigten Besucher einiges.
Das Beiboot in voller Aktion
Seit dem verheerenden Tsunami im Dezember 2004 wurde auf vielen Inseln und Kuestenbereichen ein Warnsystem samt Evakuierungsrouten installiert.
der Weg in sichere Hoehen immer gut beschildert
Warane finden sich taeglich am kleinen Restaurant der Rangerstation ein wo sie genuesslich die Speisereste verzehren. Und kaum jemand macht ihnen diese Mahlzeit streitig, bis auf die kleinen Einsiedler, die zu hunderten durch die Blaetter wuseln und da und dort etwas mitnaschen.
schmatzender Waran
Ein Rundwanderweg fuehrt zum Sunsetpoint. Wer die hunderten steilen Stufen hinter sich gebracht hat, wird mit einem grandiosen Ausblick auf den Sonnenuntergang belohnt.
schon wieder Sonnenuntergang
Die Sonne laesst sich in diesen Breiten nicht viel Zeit mit dem Untergehen. So stolperten wir bald drauf im Halbfinstern zurueck zum Strand.
Hier schickte sich dieser Tage ein dicker Vollmond an aufzugehen.
Vollmondstimmung
Wir kosteten die Tage auf Koh Rok voll aus. Und vor allem schnorcheltechnisch war es das Beste, dass uns bisher in Thailand untergekommen ist.
Aufbruch: | 15.01.2006 |
Dauer: | 14 Monate |
Heimkehr: | 16.03.2007 |
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