Vamos - Woanders ist es sicher besser!
In Australien: Durch Victoria
Bei "Lake Entrance" erreichten wir die südliche Küste und spazierten am Strand bevor wir unseren Abend bei einem wunderschönen Sonnenuntergang und einem gegrilltem Essen genossen. Wir schlugen unser Lager im Nationalpark Wilsons Promontory auf, den wir auch am nächsten Tag zu Fuß und im Bikini bzw. Badehose erkundeten. Eine Wanderung führte zu einem herrlichen Rundblick über die Küstenlinie. Ein weiterer Ausflug zur "Sandy Beach" brachte uns Erfrischung und viel Spass beim Wellenreiten im klaren, türkisfarbenen Wasser.
Bevor wir Melbourne erreichten, wurde unser Wissen um einige Fakten über die kleinen niedlichen Koalabärchen im KoalaPark auf Philipisland erweitert. Wir sahen die meisten von ihnen schlafend im Baum hängen, nur ein kleines Bärchen versuchte sich vergeblich aus den starken Armen seiner Mama zu befreien.
Hallo Bärchen
Am Nachmittag erreichten wir die Stadt Melbourne. Hier hatten wir zwei Tage ein australisches Autoproblem zu lösen,unser Kühlsystem musste repariert werden. Nichtsdestotrotz hatten wir wieder eine schöne Zeit in Melbourne mit einer Freilichtaufführung von Shakespeare's "Sommernachtstraum" und einem Abend in Australiens größtem Casino. Nach dem Besuch des Ian Potter Centers, welches verschiedene Kunstausstellungen beherbergt, starten wir in Richtung Great Ocean Road. Diese Straße wurde von den heimkehrenden Soldaten des 1. Weltkrieges gebaut, allerdings waren die Konditionen schwierig, so dass der Bau von 1919 bis 1932 (250 km) dauerte. Unsere erste Station war der Ort Geelong, hier konnten wir Vorräte und erstklassige Informationen von der sehr kompetenten und freundlichen Touristeninformation aufnehmen. Am späten Nachmittag stoppten wir auf einem Golfplatz in Angelsey. Hier treffen sich am Abend alle Kängurus der Umgebung zu einem gemeinsamen Abendessen. Auch gelegentliche Golfkopfbälle schrecken sie nicht.
Der nächste Tag brachte unerwünschte Begegnungen mit Schlangen. Natürlich ist es jedem Australierurlauber bewußt, das es sie gibt, die Schlangen. Normalerweise sieht man die sehr scheuen Geschöpfe kaum. Wir hatten das Glück gleich zweimal. Es war die Kupferkopf - Schlange, giftig, aber äußerst scheu. Unsere Begegnungen waren beide in der Nähe eines Wasserfalles, leider war Wasser zu dieser Zeit recht dünn im Fall. Der Abenteuerbedarf war ausreichend gedeckt und wir versuchten es am Nachmittag mit ungefährlicheren Koalabärchen bei Kenneth River, sowie Glühwürmchen in der Nacht.
Während der Weiterfahrt auf der Great Ocean Road kamen uns noch weitere am Straßenrand festgeklemmte Koalabärchen vor die Linse. Trotz der verrückten Touristen, die am liebsten einen eingesteckt hätten, schliefen die Älteren ruhig weiter ohne sich stören zu lassen.
Am Nachmittag trafen wir bei einer der Hauptsehenswürdigkeiten an der Great Ocean Road ein. Sandsteinfelsen ein paar Meter vom Wasser umspült vor der Küste bilden die 12 Apostel, die die sinkenden Nachmittagsonne in ein malerisches Licht tauchte. Ein Stück weiter in Richtung Westen findet man die "Londonbridge", ein ehemaliger Sandsteinbogen, der vor einiger Zeit durch seinen Zusammenbruch bekannt wurde, denn den Besuchern wurde der Rückweg abgeschnitten und sie mussten per Helikopter zurückgebracht werden.
Unser Abendessen konnten wir an den hervorragenden Grillplätzen in der Stadt Warrnambool, in welcher wohl ewiger Wind herrscht.
Aufbruch: | 22.08.2009 |
Dauer: | 11 Monate |
Heimkehr: | Juli 2010 |
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